Aufgaben

 

Die Aufgaben des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes ergeben sich aus Art. 2 des Gesetzes über den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband - PrVbG - vom 24. April 1978 (GVBl S. 131, 139). Schwerpunktaufgaben sind danach:

  • überörtliche Rechnungs- und Kassenprüfungen bei den Mitgliedern in einem Turnus von drei bis vier Jahren

  • Abschlussprüfungen (in der Regel jährlich) bei kommunalen Wirtschaftsbetrieben der Mitglieder

  • Förderung der Wirtschaftsführung der Mitglieder durch Beratungen und durch Gutachten

  • besondere Prüfungen auf Antrag eines Mitglieds oder auf Ersuchen seiner Rechtsaufsichtsbehörde

Die überörtliche Prüfung ist von ihrem Ansatz her eine umfassende Finanzkontrolle; sie erfasst die gesamte Wirtschaftsführung der Kommunen einschließlich der Bauausgaben und ihre unternehmerische Betätigung. Die Abschlussprüfung umfasst die Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und die wirtschaftlichen Verhältnisse. Der Inhalt der überörtlichen Rechnungs- und Kassenprüfungen ist in den Art. 106 GO, Art. 92 LKrO und Art. 88 BezO geregelt. Für die Abschlussprüfungen gelten Art. 107 GO, Art. 93 LKrO und Art. 89 BezO. Nähere Vorschriften zum Prüfungswesen enthalten die Kommunalwirtschaftliche Prüfungsverordnung - KommPrV - und die zu ihr ergangenen Verwaltungsvorschriften.

Für Zweckverbände verweisen Art. 40 Abs. 1 Satz 1 und Art. 26 Abs. 1 Sätze 2 und 3 KommZG auf die genannten kommunalrechtlichen Bestimmungen.

Eine nähere Beschreibung der mit den Aufgaben verbundenen Dienstleistungen finden Sie hier.

Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband veröffentlicht aus seiner Tätigkeit gewonnene Erkenntnisse, die über den konkreten Fall hinausgehen, regelmäßig als Information für seine Mitglieder:

Darüber hinaus veröffentlicht das Europabüro regelmäßig aktuelle Informationen zu kommunalen Themen aus dem Bereich der EU in Brüssel Aktuell.